Uluru1

Wir sind jetzt wieder in der Schweiz

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Wir haben schon immer gehört, dass die Distanzen in Australien ganz andere seien als in Europa und trotzdem mussten wir es erst selber erleben, wie gross der rote Kontinent tatsächlich ist. Australien hat eine Fläche von 7,7 Mio. km2. Das heisst man könnte die Schweiz 187x darin unterbringen und das vorher bereiste Neuseeland würde immerhin noch 28x Platz finden. Trotz der grossen Distanzen wollten wir aber nicht nur fliegen, sondern auch mit dem Auto und Zug einen Teil unserer Rundreise bestreiten. 

Wir hatten das grosse Glück, dass wir kurzfristig noch Plätze auf dem historischen Ghan von Adelaide nach Alice Springs bekamen. Die Zugstrecke, die 1929 den Betrieb aufnahm, durchquert ganz Australien von Adelaide bis Darwin, benötigt dafür 54 Stunden und legt eine Strecke von rund 3000 Kilometern zurück. Wir entschieden uns, auf halber Strecke auszusteigen und uns das rote Zentrum des Kontinents anzuschauen. 

 

The Ghan ist ein komfortabler Reisezug mit Restaurants, Lounges und geschlossenen Schlafkabinen. Ideal, um sich in aller Ruhe durchs Land fahren zu lassen.

Die rund 24-stündige Fahrt nach Alice Springs kann beginnen. Der Zug hatte eine Länge von fast einem Kilometer!

Nachdem man den legendären Zug betritt, fühlt man sich in den Komfort früherer Tage zurückversetzt. Wir können zwar auch mit unseren heutigen Verkehrsmitteln komfortabel reisen, doch wie man früher reiste, hatte eben auch noch einen gewissen Stil. 

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Auf unserem Weg auf der Great Ocean Road von Sydney nach Melbourne machten wir einen Stopp auf Phillip Island im Bundesstaat Victoria südlich von Melbourne. Die Insel beherbergt einen beliebten Naturpark, wo man unter anderem Zwergpinguine, Kängurus, Pelikane und Koalas beobachten kann. 

Die Zwergpinguine (35 bis 40cm gross) kommen bei Dämmerung aus ihren Nestern heraus. Die Penguin Parade ist eine beliebte Attraktion auf Phillip Island, wo ganze Gruppen der kleinen Pinguine am Strand entlang watscheln. 

Einmal im Tag kann man die Pelikane bei der Fütterung beobachten. Riesig diese Vögel!

Wir konnten einige Koalas während ihrer Wach-/Aktiv-Zeit beobachten. Die Tiere schlafen praktisch den ganzen Tag und bemühen sich nur selten aktiv zu werden. Wie zum Beispiel hier, wenn der Hunger ruft. 

Aufnahmen mit dem iPhone6:

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Das Great Barrier Reef ist das grösste Korallenriff der Erde mit einer Ausdehnung über 2'300 Kilometern. Es besteht aus ca. 2900 Einzelriffen und knapp 1000 Inseln. Einige Eindrücke von unserem Überflug. 

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Castle Hill

Drei Wochen hatten wir das Wohnmobil gemietet und sind in denen gerade mal bis Christchurch gekommen. 12 Tage Nordinsel und 10 Tage den Norden der Südinsel und die Zeit verging wie im Flug. Dank der flexiblen Flugtickets war es jedoch einfach, den Weiterflug nach Sydney noch etwas hinauszuschieben; um die Südinsel weiter zu erkunden. Eine Schlaufe über die Westküste nach Queenstown wollten wir unbedingt noch anhängen. Von Christchurch ging es mit dem Mietwagen über den Arthurs Pass an Castle Hill vorbei zur Westküste. 

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Die Hauptattraktion in Kaikoura ist unbestritten das Whale-Watching (dt. Walanschauen o.ä. ;). Vor der Küste Kaikouras befindet sich ein Canyon, sodass bereits wenige Meter nach dem Festland Tiefen von über einem Kilometer erreicht werden. Ideale Bedingungen für Pottwale, die gut und gerne über 90 Minuten unter Wasser bleiben und dabei die Tiefe mögen. Da die Säuger aber immer wieder Luft auftanken müssen, haben wir Touristen eine gute Chance, die Riesentiere an der Wasseroberfläche zu beobachten. Haben wir uns nicht entgehen lassen, auch wenn es auf dem kleinen Katamaran trotz relativ ruhiger See ziemlich stark schaukelt - wir bezeichnen uns nicht gerade als besonders seetauglich und waren sehr dankbar, als die Überfahrt auf die Südinsel so ruhig verlief. Egal - dieses mal mussten wir den Horizont etwas genauer im Blick behalten. Doch Übelkeit hin oder her; es war wunderbar. Und ein paar Aufnahmen (Fotostream) sind auch entstanden. Die Dusky Delfine waren sehr verspielt und sie waren zahlreich hinter und vor und unter dem Boot anzutreffen. Was für ein Tag an einem so schönen Ort. 

Ein paar bewegte Bilder sind bei diesem Ausflug auch entstanden. Petra hat dazu den Soundtrack in GarageBand komponiert (wie auch bei L.A. live timelapse). Morgen gehts weiter mit unserem fahrenden Fünf-Sterne-Hotel; weiter nach Süden. Ach ja übrigens: Hier kriegt ihr (Männer) den schnellsten und günstigsten Haarschnitt eures Lebens. 14 Franken in unter 10 Minuten. Und es soll nicht einmal so schlecht aussehen ;-)

 

 

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