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El Calafate war der südlichste Punk unserer Weltreise und von hier aus geht es fortan Richtung Norden der Westküste entlang bis wir schliesslich in San Francisco landen - doch dies erst später. Vorerst setzen wir unsere Entdeckungsreise durch Patagonien fort und machen Halt in San Carlos de Bariloche - ca. 1000 km nördlich von Calafate und noch auf argentinischem Boden.

ElCalafate-SanCarlosDeBariloche

Panorama auf Bariloche und den See Nahuel Huapi. Der Ort ist das touristische Zentrum der Region und verfügt mit Cerro Catedral über ein grosses Skigebiet. 

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Ab Bariloche starteten wir die Seenüberquerung um über die Anden nach Chile zu gelangen. Die Reise führte über drei Seen: Nahuel Huapi (Argentinien), Lago Frias (Argentinien) und Lagos Todos los Santos (Chile). Dazwischen gings auf einer Schotterpiste mit dem Bus über die Anden. 

RouteBariloche-PuertoVaras

Die Strecke führt durch einen grossen Nationalpark und muss über weite Teile auf dem Wasser absolviert werden. Die Ufergebiete sind streng geschützt und von Menschen unberührt. 

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Unsere Patagonien-Reise startete mit dem Flug von Buenos Aires nach El Calafate (50° 21′ S, 72° 16′ W) am Ufer des Lago Argentino und am Fuss der Anden. Der Ort ist unter anderem Ausgangspunkt zum Nationalpark Los Glaciares (UNESCO Weltnaturerbe) und dem bekannten Perito Moreno Gletscher.

Wir haben erlebt, was es heisst, bei Sturmböen zu landen. Auch das Verlassen des Flugzeugs war alles andere als leicht, weil wir sprichwörtlich fast davongepustet wurden. Willkommen im rauen Süden. ;-)

BuenosAires-ElCalafate

Der Perito Moreno Gletscher (benannt nach einem argentinischen Geografen) mit seinen gigantischen Ausmassen. Er ragt 55-77 Meter (Kalbungsfront) über dem Wasserspiegel in die Höhe, hat eine Breite von ca. 5 km und eine Länge von 30 km. Nicht zu vergessen, dass ein grosser Teil des Gletschers hier nicht sichtbar unter der Wasseroberfläche liegt (110 bis 164 Meter tief).

Im Gegensatz zu anderen Gletschern wächst der Perito Moreno weiter an.

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Die Schifffahrt bis nahe an die Gletscher-Front ist sehr empfehlenswert. Die Farben sind eindrücklich.

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Und auch der Blick vom Aussichtsbalkon ist eindrücklich. Die Dimensionen des ganzen Gletschers sind auf den Fotos kaum zu erkennen. 

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Bevor unsere Reise weiter nach Patagonien führt, haben wir uns für ein paar Tage in Buenos Aires (gute Lüfte) entschieden. Gemäss Wikipedia: Die „guten Lüfte" beziehen sich auf die Lage der Stadt, unmittelbar jenseits der südlichen Grenze des Verbreitungsgebiets der Malaria. Damals glaubte man, die Krankheit werde von der Luft verursacht (mal aria „schlechte Luft"). 

Buenos Aires ist die Hauptstadt Argentiniens und kulturelles Zentrum. Das Stadtbild wirkte auf uns ähnlich wie jenes von Paris oder Barcelona und wir verstanden schnell, wieso die Stadt als die europäischste in Südamerika gilt. Die Einflüsse aus der Kolonialzeit sind hier besonders deutlich zu erkennen. 

Auf unserer Entdeckungsreise durch die Stadt waren wir im farbenfrohen Caminito im Stadtteil la Boca, wo auch die Boca Juniors ihre Spiele austragen. Früher lebten vor allem italienische Einwanderer hier, die in der Industrie von Buenos Aires Arbeit fanden. Die farbenfrohe Bemalungen hat man verwendet, um die Stimmung der Arbeiter aufzuhellen. Gemäss den Erzählungen fuhr im Moment der Gründung ein schwedisches Schiff vorbei, weshalb man vor allem die Farben Gelb und Blau verwendete. Wer weiss, wie es wirklich war. 

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Heute ist das Quartier ein beliebtes touristisches Zentrum, wo auch Tango getanzt wird. 

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Der Papst grüsst vom Balkon :-)

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Der Cementerio de la Recoleta ist der Friedhof im gleichnamigen Stadtteil La Recoleta. Hier wurden Berühmtheiten aus Politik, Sport und Schauspiel bestattet. Zu den bekanntesten zählt Evita Peron. 


Nach Sao Paulo flogen wir weiter an die Dreiländergrenze von Brasilien, Argentinien und Paraguay, um den Iguazu-Nationalpark mit seinen Wasserfällen zu besuchen. Und was sich uns dort bot war ein gigantisches Naturschauspiel. Es sind die grössten Wasserfälle der Welt, gemessen an der Gesamtbreite von 2,7km! An der höchsten Stelle fällt das Wasser 80 Meter in die Tiefe und die Geräuschkulisse ist gewaltig. 

Der Blick aus dem Helikopter mit dem Hotel Das Cataratas im Vordergrund (Sicht von der brasilianischen auf die argentinische Seite): 

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Der Nationalpark liegt knapp 2 Flugstunden von Sao Paulo entfernt inmitten von atlantischen Regenwäldern:

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Bei sonnigen Verhältnissen bildet sich über den Wasserfällen ein Regenbogen. Natürlich wird man völlig nass, wenn man sich auf die Aussichtsplattform begiebt (unsere Kamera-Ausrüstung hats zum Glück überlebt). 

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Wir sind gut in Sao Paulo angekommen, Flug war ruhig und kurzweilig und die Ankunft in Brasilien angenehm. Die haben einen richtig schönen, modernen Flughafen, da kann sich Frankfurt direkt ein Beispiel nehmen. Auf jeden Fall die Gepäckausgabe dauerte dann trotzdem ziemlich "sehr" lange... und die Lautsprecherdurchsagen auf englisch klingten mehr nach portugisisch. Wir verstanden auf jeden Fall nicht viel ;-) 

Sao Paulo ist eine gigantische Stadt mit über 11 Mio Einwohnern auf ca. 1'523 km² verteilt! Grande Sao Paulo umfasst gar 20 Mio Einwohner und ist damit das grösste Industrie- und Ballungsgebiet von Südamerika. Auf den ersten Blick wirkte das Stadtbild ziemlich grau und trist auf uns. Doch wir entdeckte sehr schöne und farbige Orte. Zum Beispiel Parque do Ibirapuera, den grössten Stadtpark von Sao Paulo. Hier gibt es eine tolle Flora. 

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Selfie im Ibirapuera Park

Wie ihr dem Bild ablesen könnt, war es nicht gerade sommerlich warm - wir hatten uns das wahrlich anders vorgestellt. Bis zu unserer Ankuft war es auch ziemlich heiss in Sao Paulo und jetzt, wo wir wieder abreisen, ist es ganz okay. Aber dazwischen haben uns die äusseren Bedingungen sehr an die Schweiz erinnert. 
 

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Hotel Unique, sicher eines der verrücktesten Design-Hotels der Welt...

SaoPe  SaoMar

 ... mit fabelhafter Aussicht. Das Restaurant Skye auf dem Dach ist definitiv ein Besuch wert. Wir haben es ausprobiert und es war sehr lecker. 

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Auch der Pool auf dem Dach und die entsprechende Aussicht kann sich sehen lassen.