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Ecuador

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Wir wollten Peru ja anfänglich gar nicht bereisen und Lima nur als Stop-Over von Santiago nach Guayaquil nutzen. Doch dann lasen wir über diese bekannte alte Inkastadt Machu Picchu und sahen Bilder des peruanischen Hochlands. Wir waren schnell überzeugt, dass wir das sehen wollten. Es ist ein lohnenswerter Einblick in eine andere Welt. Menschen leben in für uns einfachsten Verhältnissen und in garstigen klimatischen Bedingungen. Kühe dienen zum Pflügen des Bodens und Esel sind ein beliebtes Transportvehikel. Die Quechuas selber sind auch sehr kräftig und tragen Kind und Habe auf dem Rücken. Gleichzeitig sind die Leute zuvorkommend und freundlich.

Nachdem wir die ehemalige Inka-Hauptstadt Cusco hinter uns gelassen hatten, fuhren wir mit dem Taxi ins benachbarte Valle Sagrado, das heilige Tal der Inkas. Auf dem Weg dorthin erreichten wir eine wunderschöne Landschaft aus Wald, Ackerland, kleinen Dörfern und Seen. Zwischendurch sahen wir Bauern, wie sie ihre Kartoffelfelder bewirtschafteten.

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Auf 3800 Meter über Meer angekommen breitete sich vor uns das Valle Sagrado aus. Es war das Hauptgebiet der Inkas, die den fruchtbaren Boden für ihre Agrikultur nutzten. Es wurde vor allem Mais angebaut. 

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Nicht weit weg von Moray, entlang einer unbefestigten Straße, befindet sich die Salineras de Maras. Seit 400 Jahren wird hier auch heute noch Salz gewonnen und verkauft. Es ist sehr beeindruckend, wie sich die 3000 Salzbrunnen in einem Hang des Hügels verkrustet haben. Jede Salzpfanne ist ein Teil des riesigen Verdunstungssystems, welches die Salzquelle aus dem Berg nutzt, um wertvolles Salz zu gewinnen. Beginnt es stark zu regnen, müssen die Arbeiter von Hand die Salzterrassen abdecken, sodass sich das Salzwasser nicht zu sehr mit dem süssen Regenwasser vermischt. Das Wasser, das aus dem Berg kommt ist lauwarm und wirklich sehr salzhaltig. 

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Im peruanischen Hochland haben wir uns etwas Zeit genommen, um das Filmmaterial durchzugehen, das wir in Patagonien gedreht hatten. Einige Impressionen zur Seenüberquerung von Bariloche (Argentinien) nach Puerto Varas (Chile) haben wir hier zusammengestellt. Um nach Chile zu gelangen, überquerten wir insgesamt drei Seen und fuhren zwischendurch mit dem Bus über die Anden. Aber darüber berichteten wir ja bereits im Beitrag "Von Bariloche bis Puerto Montt". Hier noch den Film dazu.

 

Für unsere Entdeckungsreise durch Peru haben wir uns knapp drei Wochen eingeplant. Ausgangspunkt ist die Hauptstadt Lima, von wo wir unsere Rundreise durch das Land starteten. Von dort geht es zuerst nach Arequipa weiter im Süden, dann nach Cusco, ins Heilige Tal der Inkas und nach Machu Picchu. Schliesslich fliegen wir von Cusco wieder zurück nach Lima, von wo wir wieder auf das Around-the-world-Ticket aufspringen und nach Ecuador weiterreisen.

Die peruanische Hauptstadt Lima liegt am Rio Rimac und ist Wohnort für ca. 8 mio. Menschen. Das Stadtgebiet hat eine gigantische Reichweite von etwa 60 km in Nord-Südrichtung und etwas 30 km in Ost-West-Richtung. Das hängt auch mit den häufigen Erdbeben zusammen. Es gibt kaum hohe Gebäude, sodass sich das Stadtgebiet in die Breite zieht.

Lima liegt am Meer und dennoch liegt das Zentrum rund 160 Meter über dem Meeresspiegel. Zwischen Strand und Stadtgebiet liegt eine hohe Klippe, wie wir auf dem folgenden Foto sehen können. Im vermögenden Stadtteil Miraflores wurde in diese Klippe ein mehrstöckiges Einkaufszentrum (Larcomar) - wo wir den Victorinox-Shop besuchten - gebaut. Eine einmalige Lage mit Sicht auf den Pazifik.

 

Shopping Larcomar.

Wie an schon so vielen schönen Orten zuvor besuchten wir auch hier ein UNESCO Weltkulturerbe; nämlich die Altstadt von Lima mit dem Plaza San Martin.

 

Puerto Montt war unsere letzte Station in Patagonien, von wo wir weiter nach Santiago flogen. In der 6 Mio. Hauptstadt, die am Fuss der Anden liegt, leben rund 40% aller Chilenen. Der Stadtteil Providencia, in dem wir unsere Unterkunft hatten, ist ein idealer Ausgangspunkt, um die Stadt zu erkunden und liegt etwa in der Mitte des folgenden Panoramas. Im rechten Teil liegt die Altstadt und bei den Hochhäusern links das reichere Finanzviertel. Geschossen haben wir die folgenden Bilder vom Cerro San Cristobal, dem Hausberg der Stadt und einem sehr schönen Aussichtspunkt. 

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El Calafate war der südlichste Punkt unserer Weltreise und von hier aus geht es fortan Richtung Norden der Westküste entlang bis wir schliesslich in San Francisco landen - doch dies erst später. Vorerst setzen wir unsere Entdeckungsreise durch Patagonien fort und machen Halt in San Carlos de Bariloche - ca. 1000 km nördlich von Calafate und noch auf argentinischem Boden.

ElCalafate-SanCarlosDeBariloche

Panorama auf Bariloche und den See Nahuel Huapi. Der Ort ist das touristische Zentrum der Region und verfügt mit Cerro Catedral über ein grosses Skigebiet. 

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Ab Bariloche starteten wir die Seenüberquerung um über die Anden nach Chile zu gelangen. Die Reise führte über drei Seen: Nahuel Huapi (Argentinien), Lago Frias (Argentinien) und Lagos Todos los Santos (Chile). Dazwischen gings auf einer Schotterpiste mit dem Bus über die Anden. 

RouteBariloche-PuertoVaras

Die Strecke führt durch einen grossen Nationalpark und muss über weite Teile auf dem Wasser absolviert werden. Die Ufergebiete sind streng geschützt und von Menschen unberührt. 

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